Lungenkrebs-Screening in Deutschland 2026: Was ändert sich nach der Erstattung? — KI und interdisziplinäre Versorgung als neuer Standard
Coreline Europe GmbH Live-Webinar | 5. Mai 2026, 18:00 Uhr CET | Kostenlose Teilnahme
Mit der Einführung der gesetzlichen Erstattung für das
LDCT-basierte Lungenkrebs-Screening stellen sich in der klinischen Praxis überall dieselben Fragen: Wie werden Hochrisikopatienten identifiziert? Was passiert nach einem positiven Befund? Und an welcher Stelle kommt KI sinnvoll zum Einsatz? Genau jetzt, in der Phase des strukturellen Aufbaus, ist der Bedarf an praktischen Erfahrungen aus dem klinischen Alltag am größten.
Coreline Europe GmbH veranstaltet gemeinsam mit führenden deutschen Kliniken ein Live-Webinar, das diese Fragen direkt beantwortet — mit konkreten Einblicken aus dem Versorgungsalltag.
Webinar-Übersicht
Datum Dienstag, 5. Mai 2026, 18:00 Uhr CET
Format Live-Online-Webinar
Sprache Deutsch
Teilnahme Kostenlos
Veranstalter Coreline Europe GmbH
Jetzt kostenlos anmelden:
https://corelinewebinar.live/
Warum dieses Webinar jetzt?
Die Erstattung des Lungenkrebs-Screenings in Deutschland ist mehr als eine Erweiterung des Leistungskatalogs. Sie erfordert den Aufbau eines vollständigen klinischen Versorgungssystems: von der Patientenselektion über die Bildgebung und Befundung bis hin zum weiteren Procedere bei auffälligen Befunden und der Koordination zwischen den Fachbereichen.
Internationale Erfahrungen — aus der NELSON-Studie in den Niederlanden, dem TLHC-Programm in Großbritannien oder dem ELCAP-Netzwerk — belegen klar den Nutzen des LDCT-Screenings für Hochrisikogruppen. Deutschland kann auf diesen Erkenntnissen aufbauen und von Beginn an ein ausgreiftes Versorgungsmodell etablieren.
Dieses Webinar beantwortet die entscheidende Folgefrage: Wie funktioniert das Lungenkrebs-Screening konkret in der Praxis? Experten aus der Charité Berlin, der University Medicine Bochum und dem Röntgeninstitut Düsseldorf teilen ihre direkten Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb.
Programm und Referenten
Vortrag 1 | LCS @ Charité Berlin (15 Minuten)
Dr. Jens Vogel-Claussen
Klinikdirektor, Klinik für Radiologie — Charité Universitätsmedizin Berlin
Als einer der renommiertesten radiologischen Standorte Deutschlands steht die Charité vor besonderen Herausforderungen: hohe Patientenzahlen, komplexe Kooperationsstrukturen und der Anspruch, Standards zu setzen. Dr. Vogel-Claussen berichtet, wie das Lungenkrebs-Screening-Programm an der Charité strukturiert wurde — von der Patientenselektion über standardisierte Befundung bis hin zur interdisziplinären Fallbesprechung.
Vortrag 2 | Die moderne minimalinvasive Abklärung positiver Screeningbefunde (15 Minuten)
Dr. med. Kaid Darwiche
Head of Clinic for Pneumology — Lungenklinik Hemer, University Medicine Bochum Germany
Der kritischste Punkt im Screening-Prozess ist der Umgang mit positiven Befunden. Welche Patienten werden engmaschig kontrolliert? Bei wem ist eine interventionelle Abklärung indiziert? Dr. Darwiche zeigt, wie die Lungenklinik Hemer modernste minimalinvasive Verfahren einsetzt, um auffällige Screeningbefunde sicher und effizient abzuklären — und wie Pneumologie, Thoraxchirurgie und Radiologie dabei zusammenarbeiten.
Vortrag 3 | LCS @ Röntgeninstitut Düsseldorf: Netzwerk und Potentiale (15 Minuten)
Dr. med. Marcel Opitz
Facharzt für Radiologie — Röntgeninstitut Düsseldorf
Nicht jede Institution, die Lungenkrebs-Screening anbieten wird, ist ein Universitätsklinikum. Dr. Opitz zeigt am Beispiel des Röntgeninstituts Düsseldorf, wie ein radiologisches Fachzentrum ein LCS-Programm aufbaut — mit Fokus auf regionaler Vernetzung, Zuweiserkooperation und der praktischen Integration von KI-gestützter Bildanalyse in den Arbeitsalltag. Ein besonders relevantes Modell für niedergelassene Radiologen und regionale Kliniken.
Welche Rolle spielt KI im Lungenkrebs-Screening?
In allen drei Praxisberichten spielt KI-gestützte Bildanalyse eine zentrale Rolle — und das aus gutem Grund.
Mit der flächendeckenden Einführung des LDCT-Screenings steigt das Befundungsvolumen erheblich. Jede Aufnahme muss auf Lungenrundherde untersucht, quantifiziert und mit Voraufnahmen verglichen werden — ein manueller Prozess, der bei steigenden Fallzahlen schnell an Kapazitätsgrenzen stößt. KI ist in diesem Kontext kein Komforttool, sondern eine operative Notwendigkeit.
Konkret leistet KI im Lungenkrebs-Screening folgendes:
• Automatische Nodule-Detektion und Volumetrie — inklusive kleinster Rundherde, die im manuellen Workflow leicht übersehen werden
• Lung-RADS-konforme Risikostratifizierung — mit Empfehlung zum weiteren Vorgehen (Kontrolle, Abklärung, Entlassungspfad)
• Serielle CT-Analyse — automatische Bildregistrierung und Wachstumsratenberechnung im Vergleich zur Voraufnahme
• Standardisierung über Standorte hinweg — einheitliche Befundqualität in Netzwerkstrukturen
• Priorisierung der Worklist — dringliche Befunde werden zuerst angezeigt
AVIEW LCS von Coreline ist auf genau diese Anforderungen ausgerichtet und wird in den am Webinar beteiligten Einrichtungen bereits klinisch eingesetzt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Wann beginnt die Erstattung des Lungenkrebs-Screenings in Deutschland?
Die gesetzliche Erstattung für das LDCT-basierte Lungenkrebs-Screening in Deutschland tritt 2026 schrittweise in Kraft. Zielgruppe sind in erster Linie Hochrisikogruppen, insbesondere langjährige Raucherinnen und Raucher. Die genauen Erstattungsvoraussetzungen werden fortlaufend konkretisiert.
2. Ist der Einsatz von KI bei der Befundung gesetzlich vorgeschrieben?
Derzeit nicht. Angesichts des steigenden Befundungsvolumens und der Anforderung an standardisierte Qualität sehen viele Kliniker den KI-Einsatz jedoch als praktisch unverzichtbar an. Im Webinar berichten die Referenten aus eigener Erfahrung, wie und warum sie KI in ihren Screening-Workflow integriert haben.
3. An wen richtet sich das Webinar?
An Radiologen und Pneumologen, die ein LCS-Programm aufbauen oder optimieren möchten, an klinische Entscheider und Verwaltungsverantwortliche sowie an alle, die die aktuelle Entwicklung des Lungenkrebs-Screenings in Deutschland verstehen wollen.
4. In welcher Sprache findet das Webinar statt?
Das Webinar wird auf Deutsch gehalten.
5. Fallen Teilnahmegebühren an?
Nein, die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung im Voraus ist erforderlich.
6. Für wen ist dieses Webinar besonders relevant?
• Radiologinnen und Radiologen, die ein LDCT-Screening-Programm einführen oder weiterentwickeln
• Pneumologen mit Interesse an der minimalinvasiven Abklärung positiver Screeningbefunde
• Klinische Leitungen, die interdisziplinäre Versorgungsstrukturen aufbauen
• Niedergelassene Fachärzte und Zuweiser im regionalen Screening-Netzwerk
• Entscheider aus Gesundheitsversorgung und Medizintechnik mit Interesse an KI-Integration
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Dienstag, 5. Mai 2026 | 18:00 Uhr CET | Online | Kostenlos
Charité Berlin, University Medicine Bochum, Röntgeninstitut Düsseldorf — drei Institutionen, drei Perspektiven, ein Thema: Wie gelingt Lungenkrebs-Screening in Deutschland in der Praxis?
Kostenlose Anmeldung unter
https://corelinewebinar.live/
Dieses Webinar wird von Coreline Europe GmbH veranstaltet. Coreline Europe ist der europäische Vertriebspartner für AVIEW, eine KI-gestützte Lösung zur medizinischen Bildanalyse mit Schwerpunkt auf Thorax-CT, Lungenrundherd-Analyse und Lungenkrebs-Screening.